Posts tagged ‘Kollektivvertrag’

Herausgeber vertreten nicht die Rechte der Onliner


Offener Brief an den VÖZ

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) wird nicht müde, sich als Vertreter der „Jungen“, der „Onliner“, der „Benachteiligten“ zu präsentieren.  Als Mitglieder des  KV-Verhandlungsteams und der Mediengruppe Online möchten wir diese mythenhafte Darstellung richtig stellen.

Die Österreichischen Herausgeber im Tages- und Wochenzeitungsbereich haben von sich aus die Möglichkeit, die Arbeitssituation ihrer Mitarbeiter im Online-Bereich und ihrer Freien Mitarbeiter zu verbessern – das hätten sie vor Jahren tun können und könnten sie jetzt immer noch machen – dafür allein bräuchte es keinen neuen Kollektivvertrag. Das tut die Mehrheit aber nicht. Es war die bewusste Entscheidung jedes einzelnen VÖZ-Mitgliedes, ihre Online-Ausgaben auszugliedern bzw. neue Firmen zu gründen und schlechtere bzw. billigere KVs anzuwenden. Dadurch wurde und wird ein krasses Ungleichgewicht zwischen Print-Journalisten und Online-Journalisten geschaffen – und darüber hinaus werden die beiden Gruppen auch im Bedarfsfall gegeneinander ausgespielt.

Die Position des VÖZ bzw. der Herausgeber ist nicht glaubwürdig, wenn sie sich als Vertretung jener Mitarbeiter hinstellt, die in den meisten Medien-Unternehmen seit Jahren mit sogenannten Flucht-Kollektivverträgen um ihre Rechte betrogen werden und die durch Lohndumping um ihre Existenzgrundlage kämpfen müssen. Dieser Zustand wird von den Herausgebern ignoriert: Geradezu zynisch wirkt dabei, dass bei betriebsinternen Versuchen die Arbeitssituation von Online-Redakteuren zu verbessern auf die KV-Verhandlungen verwiesen wird und eine Gleichstellung damit aufgeschoben wird – anstatt rasch zu Lösungen zu gelangen.

Österreichische Herausgeber von Print und Onlinemedien im Tages- und Wochenzeitungsbereich entziehen sich damit seit Jahren ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. Mit jedem Jahr, in dem die KV-Verhandlungen andauern, sparen sich diese Geld, das nicht eingesetzt wird, um ihre Online-Mitarbeiter mit den Print-Kollegen gleichzustellen. Der lange Verhandlungsprozess nutzt deswegen vor allem den Herausgebern.

Die KV-Kündigung durch den VÖZ verstehen wir als einen weiteren Versuch, Online-Redakteure zu vereinnahmen und gegen Print-Redakteure auszuspielen – und das bei einer Entwicklung der Branche, in der die Arbeitsweise immer mehr verschränkt wird bzw. über sogenannte „integrierte Redaktionen“ nachgedacht wird. Im Zuge dieses Nachdenkens über Zusammenlegungen von Print- und Online-Redaktionen wird unser Verdacht einmal mehr bestätigt, dass der VÖZ durch die Kündigung des Kollektivvertrags nunmehr in allen journalistischen Bereichen versuchen wird, Flucht-Kollektivverträge anzuwenden, die ihren Mitarbeitern tausende von Euro kosten werden. Betroffen sind nicht nur die Online-Journalisten, durch die Kündigung des KV sind alle Journalisten und Neueinsteiger in der Branche betroffen.

Auch über die Branche hinaus würde das Inkrafttreten dieser Aufkündigung eine Grenze überschreiten und fügt der Sozialpartnerschaft schweren Schaden zu. Wir sind deshalb für den neuen KV und für eine starke gewerkschaftliche Vertretung, weil nur so faire Verhandlungen möglich sind und eine arbeitsrechtliche Sicherheit für Journalisten in Österreich geschaffen werden kann. Unabhängiger Journalismus braucht klare, branchenweite, in fairer Sozialpartnerschaft verhandelte und abgesicherte Standards.

Die Entscheidungsträger des VÖZ sollten ihre eigenen Worte ernst nehmen. In einer Aussendung vom 27. September heißt es: „Den untragbaren Status Quo werden wir sicherlich nicht mehr weiter fortschreiben.“ Allein: Dieser Status wurde allein vom VÖZ  bzw. den Herausgebern herbeigeführt! Wir fordern die Österreichischen Herausgeber von Print- und Onlinemedien im Tages- und Wochenzeitungsbereich auf, den gordischen Knoten aufzulösen, die Kündigung des KV zurückzuziehen und im Sinne der Aufrechterhaltung eines qualitativen Journalismus weiterzuverhandeln.

Mediengruppe Online

Günter Felbermayer (DiePresse.com)

Marie North (kurier.at)

Berthold Eder (derStandard.at)

Gregor Kucera (wienerzeitung.at)

Gregor Hochrieser (APA-MultiMedia)

Sebastian Krause (kleinezeitung.at)

 

>>Die OTS-Aussendung

 

Rückfragehinweis:

www.mediengruppeonline.at

info@mediengruppeonline.at

Weiterleiten und unterschreiben!

Leitet diesen offenen Brief an alle Online-Kollegen weiter und unterschreibt die Online-Unterstützungsaktion für die Weiter-Verhandlung eines neuen Kollektivvertrags hier:

http://scripts.oegbverlag.at/gpa/pet_journalisten2012/

NEU: Mediengruppe Online auf Facebook: http://www.facebook.com/MediengruppeOnline

11. Oktober 2012 at 9:29 am 10 Kommentare

Protest gegen die KV-Kündigung


Der Verband österreichischer Zeitungen hat per Ende des Jahres den Journalisten-KV gekündigt. Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp reagiert empört – Franz C. Bauer spricht von einem „unangebrachten Eskalationsschritt“. In der letzten Präsidiumssitzung wurde ein Streikbeschluss eingebracht, in den folgenden Tagen und Wochen werden Aktionen folgen.

>>mehr dazu

>>Kampfmaßnahmen bis zum Streik

Auch wir Online-Redakteure sind von der KV-Kündigung betroffen. Der VÖZ und die Verleger bringen damit weit fortgeschrittene Verhandlungen ins Wanken und das Resultat der Kündigung heißt, dass Online-Mitarbeiter keine Chance mehr auf den richtigen Kollektivvertrag  bekommen werden. Gerade in Zeiten wo das Wort „integrierte Redaktion“ durch die Redaktionsstuben geistert, ist das nicht hinzunehmen. Die Zwei-Klassengesellschaft muss endlich überwunden werden – und wir dürfen uns nicht vom VÖZ gegeneinander ausspielen lassen. Solidarität hilft nicht nur jenen, die im alten KV sind, sondern auch uns, damit wir endlich reinkommen.

Darum bitte ich euch, den Protest der GPA-djp zu unterstützen und die Online-Erklärung hier zu unterschreiben: http://scripts.oegbverlag.at/gpa/pet_journalisten2012/

3. Oktober 2012 at 11:24 am 1 Kommentar

Zeitungs-KV: Online-Redakteure müssen dabei sein!


Zeitungs-KV – Gewerkschaft: Abschluss vor Sommer unwahrscheinlich

Wien  – Die Verhandlungen für den Kollektivvertrag der Tages- und Wochenzeitungsjournalisten werden wohl nicht vor dem Sommer zu Ende gehen: Gewerkschaftsvorsitzender Franz C. Bauer bezeichnete dies am Montag gegenüber der APA als unwahrscheinlich. Allerdings wolle man vor dem Sommer eine „grundsätzliche Einigung“ mit den Verlegern erzielen, sagte er. Der Verhandler auf Verlegerseite, Moser-Holding Vorstand Hermann Petz, wollte öffentlich nicht zu Details Stellung nehmen.

Bauer formulierte zwei zentrale Forderungen der Gewerkschaft: Die KV müsse für alle – also auch Online-Redakteure – gelten und für die Einhaltung soll ein Kontrollmechanismus geschaffen werden. Denkbar wäre für Bauer etwa die Schaffung eines Schiedsgerichts, das auch von Betriebsräten oder Sozialpartnern angerufen werden kann, damit nicht die Klage auf den Schultern der einzelnen Redakteure lasten bleibt. „Aus Angst um den Job verzichten viele auf die Durchsetzung der ihnen zustehenden Rechte“, kritisierte der Gewerkschafter.

Mit dem Kontrollmechanismus solle einer kollektiven Vertragsflucht durch Auslagerungen oder aber auch individuellen Umgehungen wie die Beschäftigung freier Mitarbeiter, die der Gewerkschaft ebenfalls ein Dorn im Auge sind, ausgeschlossen werden. So solle auch sichergestellt werden, dass für den Bereich „Online“, der im geltenden KV schon enthalten wäre, auch tatsächlich der neue Vertrag zur Anwendung kommt, sagte Bauer. Darüber, wie ein Kontrollmechanismus ausgestaltet werden könnte, würden die Rechtsvertreter des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber (VÖZ) und der Gewerkschaft beraten.

Die Gewerkschaft wird ihre Verhandlungsposition bei einer Klausur am 14. Juni vertiefend ausarbeiten. In Folge sollen auch Betriebsräte involviert werden.

Hermann Petz, der für den VÖZ am Verhandlungstisch sitzt, wollte zu den Forderungen im Detail keine Stellung nehmen. „Es hat ein Zwölf-Augen-Gespräch stattgefunden, bei dem die Positionen klargelegt wurden. Der Ball liegt derzeit bei der Gewerkschaft“, sagte Petz zur APA.

10. Mai 2010 at 1:11 pm Hinterlasse einen Kommentar

Journalisten-KV: Die Online-Integration


Die Verhandlungen für den neuen Journalisten-Kollektivvertrag gehen weiter. Fix ist bisher: Auch Online-Journalisten werden in den Geltungsbereich fallen – und zwar nicht wie bisher als „totes Recht“. Wie die Tarife aussehen werden, steht noch in den journalistischen Sternen, für Definitionen des Online-Journalismus und Überarbeitungen des derzeit geltenden Kollektivvertrags werden wir aber die Hilfe von euch brauchen. Dazu wird in Bälde ein Treffen einberufen – mehr dazu bald!

Journalisten-KV: Verleger legten Tarifvorschlag vor

Petz: Verhandlungen liegen „gut in der Zeit“ – Gewerkschaft wird Klausur abhalten

Wien (APA) – Bei den Verhandlungen über den Kollektivvertrag für Tageszeitungsjournalisten haben die Verleger am Donnerstag einen konkreten Vorschlag zu den Tarifen vorgelegt. Das sagte der Verhandlungsführer des Verbandes Österreichischer Tageszeitungen (VÖZ), Hermann Petz, zur APA. Man habe ein konkretes Modell vorgelegt und erläutert. Am 9. Februar werde darüber weiter diskutiert. Aus Sicht von Petz, der sich ein Ergebnis bis April wünscht, liegen die Verhandlungen „noch gut in der Zeit“, wie er sagte.

Laut Journalistengewerkschafter Franz C. Bauer wurde vor allem darüber diskutiert, für wen der neue KV gelten soll. Details zum Geltungsbereich würden jetzt von Juristen ausgearbeitet, sagte er zur APA. Über Tarife „wurde von unserer Seite nichts vorgelegt“, betonte Bauer. Die Gewerkschaft wird sich des Themas Kollektivvertrag bei einer Klausur am 1. Februar annehmen.



14. Januar 2010 at 11:44 pm Hinterlasse einen Kommentar

Der Präsident beim Medientreffen


Zirka 20 junge Online- und APA-Journalisten waren beim 6. Mediengruppe Online Treffen dabei. Diesesmal dabei war der Präsident der Journalistengewerkschaft, Franz C. Bauer. In seinen einführenden Worten hat er darauf hingewiesen, dass es derzeit KV-Verhandlungen für den Tageszeitungs-Kollektiv-Vertrag gibt – und hier steht die Gewerkschaft geschlossen dahinter, dass die Online-Journalisten darin verankert werden. Bauer gab offen zu, dass die Gewerkschaft den Bereich Online-Journalismus in der Vergangenheit etwas „stiefmütterlich“ behandelt hat  – und gelobte Besserung.

In der Diskussion mit Bauer wurde er dann mit den Wünschen, Anliegen und Beschwerden der Online-Journalisten konfrontiert. Und hier schwang teilweise auch scharfe Kritik mit – wieso hat es die Gewerkschaft zugelassen, dass in den letzten Jahren Kollektivvertragsflucht stattgefunden hat bzw. dass viele von einer Anstellung und einer adäquaten Abgeltung ihrer Arbeit nur träumen können. Geteilte Meinungen gab es auch zum Vorschlag Bauers, „Kampfmaßnahmen“ einzuleiten, sollte sich das VÖZ bei den KV-Verhandlungen nicht bewegen: Der Hinweis, dass viele „Onliner“ erst wenige Jahre oder gar Monate bei einem Medium tätig sind und daher kaum zu solchen Maßnahmen überredet werden können, stand im Raum.

Bleibt die Frage, was jeder einzelne Online-Journalist machen kann, um in Zukunft mit den Redakteuren von anderen Medienformen auf gleicher Augenhöhe zu sein – sei es von der Anerkennung als auch von der KV-Zuordnung als auch von der finanziellen Abgeltung her.

Hier will die Mediengruppe Online ein Forum schaffen, es wird weitere Treffen geben, es wird auch weiterhin Kontakt zur GPA-djp geben. Allerdings hat schon die eher geringe Teilnehmerzahl bei diesem Treffen gezeigt, dass sich viele etwas von der Gewerkschaft abgrenzen wollen. Meiner Meinung nach sollten wir das Instrumentarum der Gewerkschaft nutzen, ohne eine Umarmungs-Taktik. Jeder von Euch ist aufgefordert, für unsere Forderungen einzustehen, diese aber auch kritisch zu interfragen und mit uns weiterzudiskutieren. Dazu wird es in Zukunft auch weitere Treffen geben, um uns zu koordinieren.

Günter Felbermayer für die Mediengruppe Online


26. November 2009 at 4:38 pm Hinterlasse einen Kommentar

Online-Umfrage: Überblick über Österreichs Onlinebranche


Ausgangsposition der Online-Umfrage

Das Wort „Online“ löst in Teilen des Journalismus nach wie vor ambivalente Gefühle aus, Ängste wie auch Hoffnungen. Das Internet bedrohe auf der einen Seite die „alten“ Medien, weil es deren News-Kompetenz übernommen hat, das Inseratengeschäft vereinnahmt und journalistische Kriterien angeblich unterwandert. Auf der anderen Seite befinde sich hier der einzige Wachstumsbereich für Anzeigen, ermögliche Online unmittelbare Interaktion mit den Usern, liege hier die Zukunft.

Für die Gegenwart ist eines mit Sicherheit zu konstatieren: Den meisten, die in Österreich journalistisch im Internet tätig sind, geht es verglichen mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den „alten“ Medienhäusern schlechter. Häufig wurden die Online-Redaktionen aus den Stammhäusern ausgegliedert. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten – soweit sie überhaupt angestellt sind – vielfach mit Kollektivverträgen der Werbung und Marktkommunikation oder IT. Unter das Journalistengesetz fallen nur die wenigsten. Das sind zumindest die häufigsten Antworten, die man zu hören bekommt, wenn man heute Kollegen und Kolleginnen aus den Onlinebereichen zu ihrem Status Quo befragt. Wie sich deren Situation in Österreich tatsächlich gestaltet, ist unklar.

Für einen Teil der „Onliner“ hat das Medienhaus Wien 2007 eine Umfrage durchgeführt: 250 von 7.000 Journalistinnen und Journalisten des Landes arbeiten ihr zufolge ausschließlich fürs Internet. Statistisch betrachtet sind sie zwar jünger, besser ausgebildet und es finden sich mehr Frauen unter ihnen. Aber sie sind weniger sicher beschäftigt und verdienen weniger als ihre Kollegen in anderen Medien. So verdienstvoll die Studie des Medienhauses Wien war, so hat sie doch nur jene „Onliner“ berücksichtigt, die eine Anbindung an etablierte Medienunternehmen haben und auf die der kollektivvertraglich und gesetzlich festgelegte Begriff „Journalist/Journalistin“ zutrifft. Nicht erreicht wurde die große Gruppe von Personen, die ähnliche Tätigkeiten für Nicht-Medienunternehmen verrichten und dabei nicht selten Presseausweise nutzen. Auch blieben Fragen zu Arbeitszeit, redaktionellen Aufgaben, Fort- und Weiterbildung unberücksichtigt.

Aus diesem Grund haben die Initiative „Mediengruppe Online“ und die GPA-Journalistengewerkschaft Anfang des Jahres eine Online-Umfrage durchgeführt, mit der diese Leerstellen gefüllt werden sollen. Ziel war es, einen Überblick über die österreichische Onlinebranche zu erhalten und die arbeits- und gehaltsrechtliche Situation der „Onliner“ zu dokumentieren. Mit diesem gesicherten und völlig neuen Datenmaterial sollen nun Strategien für künftige KV-Verhandlungen entwickelt werden.

Leider verzögert sich die Auswertung der Umfrageergebnisse zum Thema Online-Journalismus bis Ende Mai. Grund dafür sind derzeit laufende Mobilisierungsmaßnahmen der Belegschaften im Medienbereich (JournalistInnen und ArbeiterInnen in Druckereien), um bestehende arbeitsrechtliche Standards abzusichern.

Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp bittet um Verständnis und bedankt sich gemeinsam mit der Mediengruppe Online für Eure Mithilfe.

Mediengruppe Online

11. März 2009 at 7:22 pm Hinterlasse einen Kommentar

Unsere Forderungen für den Online-Journalismus


Meyers Online Lexikon beschreibt einen Journalisten als

„Publizist, der haupt- oder freiberuflich für Zeitungen, Zeitschriften, Nachrichten- und Pressedienste, bei Film, Funk und Fernsehen tätig und durch die Verbreitung von Informationen von großem Einfluss auf die öffentliche Meinung ist.“

Diese Definition hat einen gravierenden Fehler: Es fehlt der Bereich Online.

Warum?

Der „Ehrenkodex für die österreichische Presse“ des verblichenen Presserats richtete sich „an alle, denen Aufgaben der Information und der Kommentierung der Zeitereignisse anvertraut sind, sich stets der Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit, Sauberkeit und Korrektheit bewusst zu sein.“

Auch hier fehlt der Begriff Online komplett.

Heißt das, dass Online-Journalisten nicht nach Grundsätzen handeln sollen wie „Journalismus heißt Verantwortung tragen, und zwar gegenüber der Öffentlichkeit, dem betreffenden Medium und dem eigenen Gewissen. Demnach sind Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Bericht oberste Verpflichtung des Journalisten. Dies gilt auch für die Beschaffung von Nachrichten, Bildern und sonstigem Informationsmaterial“?
Geht wirklich Gefäß vor Inhalt?

Wir sagen: Nein.

Qualität ist keine Frage der Verpackung, sondern des jeweiligen Anspruchs. Den stellen nicht nur wir an uns selber, den erwarten und fordern auch unsere Leser und Nutzerinnen. In der steigenden Flut der Online-Angebote sind ebenso fixe Ankerpunkte der objektivgen Informationsangebote notwendig, wie sie die „klassischen“ Medien seit Jahrzehnten offerieren. Wir wollen und können sie bieten, wenn man uns die dazu zwingend notwendigen Möglichkeiten und Absicherung bietet.
Genagelte Schuhe gibt es auch nicht im Billigsupermarkt um die Ecke.

Daher fordern wir:

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17. August 2008 at 6:54 pm 5 Kommentare

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