Erhöhter Takt: Protestkundgebung, Watchdog und Arbeitsinspektorat

14. Oktober 2012 at 6:13 pm Hinterlasse einen Kommentar


 

Nach und neben der Veröffentlichung unseres Offenen Briefes an den VÖZ sind mehrere weitere Maßnahmen und Vorbereitungen ins Rollen gekommen.

Ganz wichtig sei hier erwähnt, dass die Gewerkschaft zum Termin des nächsten Verhandlungstermins mit dem VÖZ zu einer öffentlichen Betriebsversammlung und Protestkundgebung vor dem Sitz des VÖZ aufruft:

>>Information auf ots.at

Auch in Graz, Salzburg und Innsbruck werden Proteste stattfinden.

Unterstützung dafür kommt dabei von Verena Fabris, Romy Grasgruber, Julia Hofmann, Simon Inou, Claudia Schäfer, Alexander Pollak, Philipp Sonderegger, Markus Wailand.

Sie haben auf Facebook folgendes veröffentlicht und zur Kundgebung aufgerufen (http://www.facebook.com/events/484459551576223/)

Der Watchdog Journalismus braucht uns!
Zivilgesellschaft für einen starken Journalismus!
Unterstützung für die Demo am 22. Oktober 2012

Wir bauen auf einen starken Demokratie-Watchdog Journalismus: Einrichtung des Korruption-U-Ausschusses, Tierschützer-Prozess oder Schließung der Saualm. Die Qualität journalistischer Arbeit steht und fällt mit den Arbeitsbedingungen in den Redaktionen.

Jetzt braucht der Demokratie-Watchdog Unterstützung: unabhängiger Journalismus darf nicht weiter ausgehungert werden. Um die Kosten weiter zu drücken, setzt der Verband Österreichischer Zeitungen auf die Spaltung der Redaktionen und hat den Kollektivvertrag gekündigt.

Wenn Regierungsinserate bis zu 10 Prozent des Umsatzes von Tageszeitungen ausmachen, wenn Verlage jährlich 10 Prozent Rendite und mehr aus ihren Häusern herausholen, wenn bei den Redaktionen weiter gespart wird, dann wird uns der Demokratie-Watchdog Journalismus eines Tages an der gespannten Kette tot umfallen.

Deshalb unterstützen wir die Protestmaßnahmen der Journalist/innen

Aber auch auf der rechtlichen Ebene wird der Takt erhöht: Wegen Verstößen gegen die Arbeitszeit wird nun das Arbeitsinspektorat eingeschaltet. Der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. dazu: „Wir sind zwischenzeitlich überzeugt, dass in zahlreichen Konzerntochterbetrieben, welche den strittigen Kollektivvertrag für Werbung und Marktkommunikation Wien anwenden, geplant und daher regelmäßig Wochenendarbeit ohne ausreichende arbeitsruherechtliche Deckung durchgeführt wird.“
Wir sind gespannt auf die Überprüfungen.
Liebe Mitstreiter, bitte dranbleiben, weitere Aktionen folgen – hier wird immer so schnell wie möglich darüber berichtet.

 

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