Archive for Januar, 2008

Brauchen JournalistInnen eine Online-Identität?


Nun ja, besser als gar keine, könnte man sagen. Mallary Tenore fasst eine entsprechende Debatte jedenfalls schön zusammen. JournalistInnen, die lange Zeit ihren Beruf als „dunkle Geheimkunst“ ausgeübt haben, bekommen mittlerweile dank Web zuordenbare und angreifbare Eigenschaften.  Links, Kommentare, Blogeinträge etc.

Ego-Googlen wird dementsprechend beliebter, es soll KollegInnen geben, die sich per GoogleAlert über ihre Nennung im Web informieren lassen. Manche sind mittlerweile sogar schon in der Lage, bewegte Bilder von sich ins Netz zu stellen (bzw. stellen zu lassen – z.B. hier oder hier). Ist das denn wirklich nötig? Macht das den Journalisten wirklich schon transparenter, wofür sich ja argumentieren ließe, oder handelt es sich dabei nicht vielmehr um ein profundes Missverständnis von Online-Journalismus: endlich die eigene TV-Show für den Printjournalisten?

28. Januar 2008 at 6:26 pm Hinterlasse einen Kommentar

„Nur wenige werden überleben…“


Im Interview mit onlinejournalismus.de erklärt Neo-Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron, warum guter Journalismus im Netz Zukunft hat und wer den harten Konkurrenzkampf in Deutschland überleben könnte. Das Interview stammt bereits aus 2003, vieles ist aber wohl nach wie vor gültig.

Das Interview zum Nachlesen

22. Januar 2008 at 10:15 am Hinterlasse einen Kommentar

Die Gewerkschaft und die Online-Journalisten


Die Gewerkschaft ist für alle da! Oder doch nicht? Auf der Homepage unserer Vertretung kommen wir zwar nicht explizit vor, aber zwischen den Zeilen les ich auch den Online-Journalismus.

Hallo Gewerkschaft, wir kommen!

***

Service für Sie
Es gibt vieles, für das es sich lohnt organisiert zu sein.

Die GPA-DJP ist die mitgliederstärkste Gewerkschaft innerhalb des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und vertritt die Interessen aller Angestellten, Lehrlinge, SchülerInnen und StudentInnen sowie JournalistInnen und alle ArbeitnehmerInnen im Graphischen Gewerbe und der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie.

Entsprechend vielfältig und umfangreich sind auch die Serviceleistungen der GPA-DJP.

Zur Homepage der Gewerkschaft

17. Januar 2008 at 12:38 pm Hinterlasse einen Kommentar

DSDÖB: Diskussion sucht den Österreich-Beitrag


Interessant an dieser „Blogger vs. Journalisten“-Diskussion letzte Woche in Berlin sind ja die Reaktionen. Hier werden gleich mal an die 30 angeführt, auch bei Telepolis ein schöner Überblick. Auffallend und symptomatisch für Bewusstseinsstand und Undiskussionskultur hierzulande: Beiträge aus Österreich habe ich bis jetzt keinen entdecken können. Wer doch einen findet: bitte verlinken!

 Lukas Wieselberg

15. Januar 2008 at 11:29 pm 2 Kommentare

Das Benzin des Internets


Robin Meyer-Lucht bricht auf Perlentaucher.de eine Lanze für die Erweiterung des Journalismus-Begriffs auf das WWW.

****

(14.12.2007.) Gebt mir mein hierarchisches Mediensystem zurück! Printjournalisten befürchten den Tod des „guten Journalismus“ durch das Web 2.0. Gleichzeitig wird ein Blogger zum Journalisten des Jahres gewählt. Während der Diskurs rauscht, verdient Google geräuschlos an Millionen deutscher Nutzer je 3 Euro im Monat.

Hier der komplette Text.

15. Januar 2008 at 11:28 am Hinterlasse einen Kommentar

Definition Online-Journalismus


So definiert Wikipedia unsere Berufssparte.

Nicht uninteressant. Da wird schon vieles von unseren Forderungen aufgegriffen.

*****

Online-Journalismus ist Journalismus im Internet:

* Webjournalismus (multimediale Angebote im World Wide Web), aber auch z. B.
* Newsletter per E-Mail oder
* journalistisch moderierte Chat-Runden,
* Audio- und Videoclips
* Umfragen, Rankings und weitere Angebote rund um die Folksonomy sowie
* allgemeine und personalisierte Service-Angebote (Datenbanken).

Er verbindet klassische journalistische Darstellungsformen mit online-typischen Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation. Aufbauprinzip ist der nicht-lineare Hypertext, typisch sind die Anreißer oder Teaser.

Zunächst entstanden online-journalistische Angebote als Internet-Präsenz bereits existierender Medien. Reine Online-Portale kamen ab der Mitte der 90-er Jahre hinzu. Heute gilt auch bei klassischen Presseerzeugnissen Online first.

Besonderheiten des Online-Journalismus

Online-Medien sind als Hypertext entweder hierarchisch oder netzförmig unsequentiell strukturiert. Anders als Zeitungen (in denen sich auch blättern lässt) oder Rundfunk haben ihre Text-, Bild-, Film- und Tonbeiträge keine so vorgegebene Reihenfolge. Dennoch können etwa Startseite (Homepage), Teaser oder die Platzierung auf der einzelnen Webseite die Aufmerksamkeit des Nutzers zu lenken.

Angebote des Online-Journalismus sind potenziell multimedial. Zu einem Thema wählen die Online-Journalisten geeignete Darstellungsformen und setzen es mediengerecht um (Text, Bild, Ton, Film).

(mehr …)

14. Januar 2008 at 11:01 pm Hinterlasse einen Kommentar

Regeln oder Anarchie? Journalismus im WWW


Der Deutsche Journalistenverband lud am 10. Jänner zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Online-Journalismus.

Video-Mitschnitt

Diskutanten:

  • Alexander Fritsch, Reuters (Moderation)
  • Prof. Dr. Wolfgang Donsbach, Universität Dresden
  • Thomas Knüwer, Handelsblatt-Blog
  • Hans-Ulrich Jörges, stern
  • Don Alphonso, Blogger
  • Michaela May, N24
  • Björn Sievers, Focus online
  • Michael Konken, DJV-Bundesvorsitzender

Presseschau bei Onlinejournalismus.de

11. Januar 2008 at 9:01 pm 2 Kommentare

Im Internet gibt es nur Mist …


Auch wenn es bei der Süddeutschen Polemik gegen Die neuen Idiotae: Web 2.0 eigentlich um Blogger und  Kommentatoren (Die Süddeutsche hat ihre Kommentarfunktionen zu den Artikeln auf Werktags zwischen 8 und 19 Uhr „eingefroren“, weil „Das Internet verkommt zu einem Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten.“) geht, so zeigt der Text doch, was für eine Einstellung es im Print oftmals immer noch gegenüber dem Web gibt.

Aus dem Netz komme großteils nur Schwachsinn, es bestehe sehr wohl ein Qualitätsunterschied zwischen etablierten Medien wie Tageszeitungen und dem Internet und die User seien ein pöbelnder Haufen. Ist das Angst oder Unwissenheit? Oder beides? Und was kann/sollte man dagegen tun?

11. Januar 2008 at 7:49 pm Hinterlasse einen Kommentar

Jobs für Onliner


Christian Burger vom pr-trends-Blog hat sich was einfallen lassen für eine Jobbörse und bittet um Mithilfe:

Liebe BlogbesucherInnen, ich brauche eure Hilfe.

Mir kam vor ein paar Tagen die Idee, dass es doch fein wäre, eine Gesamtübersicht über diverse Jobangebote für Onliner zu haben, in Österreich und umliegenden Gefielden. Denn in diverse Jobbörsen ist es oft sehr schwer, die entsprechenden Inserate rauszufinden, weil diese immer in unterschiedlichen Kategorien eigeordnet sind. Außerdem gibt es ja viele und es ist mühsam, alle aufzusuchen.

Nun, wie kommt man zu einer Website, auf der viele Onliner-Jobs aufgelistet sind? Ich hab mir ein Tool (soup.io) gesucht, das RSS-Feeds agreggieren kann und mal angefangen, was zu basteln: onlinejobs.pr-consulting.at.

Was fehlt: vernünftige RSS-Feeds, die ich da einbauen kann. Gemeint sind nicht nur Feeds von Jobbörsen, sondern auch Feeds von diverse Blogs und Websites, die Jobs veröffentlichen. Daher die Bitte: wer passende kennt, hier als Kommentar posten. Ich bau sie dann ein …

Hier gehts zu pr-trends 

10. Januar 2008 at 7:27 pm 1 Kommentar

Boulevardisierung von Nachrichtenseiten im Internet?


Andreas Klatt von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat einen Fragebogen zur “Boulevardisierung von Nachrichtenseiten im Internet” ausgearbeitet. Die Befragung findet im Rahmen einer Diplomarbeit statt.

“Information oder Unterhaltung: Webportale setzen professionelle Nachrichtenseiten wie stern.de oder spiegel.de zunehmend unter Druck. Sollen sie sich dem “Massengeschmack” beugen und klickträchtige Themen mit Sexappeal bevorzugen oder wird der Journalismus damit überflüssig? Um diese Frage zu beantworten, sind die Motive der Nutzer von Nachrichtenseiten zu berücksichtigen: Eine Studie untersucht, was Rezipienten sich vom Besuch einer Nachrichtenseite versprechen.”

Die Teilnahme an der Studie dauert knapp drei bis fünf Minuten – klicken Sie dafür HIER

10. Januar 2008 at 7:19 pm 1 Kommentar

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