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	<title>* M E D I E N G R U P P E  * O N L I N E  *     vernetzung zum wohle des online-journalismus</title>
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		<title>* M E D I E N G R U P P E  * O N L I N E  *     vernetzung zum wohle des online-journalismus</title>
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		<title>Der Präsident beim Medientreffen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Franz C. Bauer]]></category>
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		<description><![CDATA[Zirka 20 junge Online- und APA-Journalisten waren beim 6. Mediengruppe Online Treffen dabei. Diesesmal dabei war der Präsident der Journalistengewerkschaft, Franz C. Bauer. In seinen einführenden Worten hat er darauf hingewiesen, dass es derzeit KV-Verhandlungen für den Tageszeitungs-Kollektiv-Vertrag gibt &#8211; und hier steht die Gewerkschaft geschlossen dahinter, dass die Online-Journalisten darin verankert werden. Bauer gab [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=140&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zirka 20 junge Online- und APA-Journalisten waren beim 6. Mediengruppe Online Treffen dabei. Diesesmal dabei war der Präsident der Journalistengewerkschaft, Franz C. Bauer. In seinen einführenden Worten hat er darauf hingewiesen, dass es derzeit KV-Verhandlungen für den Tageszeitungs-Kollektiv-Vertrag gibt &#8211; und hier steht die Gewerkschaft geschlossen dahinter, dass die Online-Journalisten darin verankert werden. Bauer gab offen zu, dass die Gewerkschaft den Bereich Online-Journalismus in der Vergangenheit etwas &#8222;stiefmütterlich&#8220; behandelt hat  &#8211; und gelobte Besserung.</p>
<p>In der Diskussion mit Bauer wurde er dann mit den Wünschen, Anliegen und Beschwerden der Online-Journalisten konfrontiert. Und hier schwang teilweise auch scharfe Kritik mit &#8211; wieso hat es die Gewerkschaft zugelassen, dass in den letzten Jahren Kollektivvertragsflucht stattgefunden hat bzw. dass viele von einer Anstellung und einer adäquaten Abgeltung ihrer Arbeit nur träumen können. Geteilte Meinungen gab es auch zum Vorschlag Bauers, &#8222;Kampfmaßnahmen&#8220; einzuleiten, sollte sich das VÖZ bei den KV-Verhandlungen nicht bewegen: Der Hinweis, dass viele &#8222;Onliner&#8220; erst wenige Jahre oder gar Monate bei einem Medium tätig sind und daher kaum zu solchen Maßnahmen überredet werden können, stand im Raum.</p>

<a href='http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/p1010725-2/' title='P1010725'><img width="150" height="112" src="http://mediengruppeonline.files.wordpress.com/2009/11/p10107251.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="P1010725" /></a>
<a href='http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/p1010726/' title='P1010726'><img width="150" height="112" src="http://mediengruppeonline.files.wordpress.com/2009/11/p1010726.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="P1010726" /></a>
<a href='http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/p1010727/' title='P1010727'><img width="150" height="112" src="http://mediengruppeonline.files.wordpress.com/2009/11/p1010727.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="P1010727" /></a>
<a href='http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/p1010728/' title='P1010728'><img width="150" height="112" src="http://mediengruppeonline.files.wordpress.com/2009/11/p1010728.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="" title="P1010728" /></a>

<p>Bleibt die Frage, was jeder einzelne Online-Journalist machen kann, um in Zukunft mit den Redakteuren von anderen Medienformen auf gleicher Augenhöhe zu sein &#8211; sei es von der Anerkennung als auch von der KV-Zuordnung als auch von der finanziellen Abgeltung her.</p>
<p>Hier will die Mediengruppe Online ein Forum schaffen, es wird weitere Treffen geben, es wird auch weiterhin Kontakt zur GPA-djp geben. Allerdings hat schon die eher geringe Teilnehmerzahl bei diesem Treffen gezeigt, dass sich viele etwas von der Gewerkschaft abgrenzen wollen. Meiner Meinung nach sollten wir das Instrumentarum der Gewerkschaft nutzen, ohne eine Umarmungs-Taktik. Jeder von Euch ist aufgefordert, für <a href="http://mediengruppeonline.wordpress.com/unsere-forderungen/">unsere Forderungen </a>einzustehen, diese aber auch kritisch zu interfragen und mit uns weiterzudiskutieren. Dazu wird es in Zukunft auch weitere Treffen geben, um uns zu koordinieren.</p>
<p><em>Günter Felbermayer für die Mediengruppe Online</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/140/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=140&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mediengruppe Online Treffen 6.0</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/23/mediengruppe-online-treffen-6-0/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[gpa]]></category>
		<category><![CDATA[medientreffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum insgesamt sechsten Mal möchten wir Euch  zum Treffen der Mediengruppe Online einladen &#8211; zu einem netten Abend zwischen Erfahrungsaustausch, Vernetzung, Fachsimpeln und Smalltalk – aber nicht nur:
Diesmal freuen wir uns, dass Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, mit uns diskutieren wird.
Er wird uns informieren über die laufenden KV-Verhandlungen und die Bestrebungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=130&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zum insgesamt sechsten Mal möchten wir Euch  zum Treffen der Mediengruppe Online einladen &#8211; zu einem netten Abend zwischen Erfahrungsaustausch, Vernetzung, Fachsimpeln und Smalltalk – aber nicht nur:</p>
<p>Diesmal freuen wir uns, dass <strong>Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp</strong>, mit uns diskutieren wird.</p>
<p>Er wird uns informieren über die laufenden KV-Verhandlungen und die Bestrebungen der „Hineinnahme“ der „Onliner“ in den Journalisten-KV – und er wird sich allen Fragen von Euch stellen.</p>
<p><strong>WANN?</strong></p>
<p>Mittwoch, 25. November 2009, ab 19 Uhr</p>
<p><strong>WO?</strong></p>
<p>7*stern. (http://www.7stern.net/), Veranstaltungssaal, Siebensterngasse 31, 1070 Wien (NICHT zu verwecheln mit dem 7sternBräu!)</p>
<p><strong>ANMELDUNG?</strong></p>
<p>Für eine perfekte Organisation der Veranstaltung bittet die Mediengruppe Online, sich anzumelden: Einfach ein Mail mit Betreff &#8222;JA&#8220; und deinen Namen und Medium an <a href="mailto:info@mediengruppeonline.at">info@mediengruppeonline.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>RAHMENPROGRAMM?</strong></p>
<p>Gemütliches Zusammensitzen und Gedankenaustausch bei Tanzmusik nach der Diskussion mit Franz C. Bauer</p>
<p>Wir freuen uns!</p>
<p>Die Mediengruppe Online</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://mediengruppeonline.wordpress.com/2008/12/03/das-war-das-funfte-medientreffen/">Das war das fünfte Medientreffen</a></p>
<p><a href="http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/27/online-redakteurinnen-vertraglich-nicht-anerkannt/">Die Umfrage zum Online-Journalismus in Österreich</a></p>
<p><a href="http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/09/09/online-journalisten-bleiben-thema-bei-kv-verhandlungen/">Online-Journalisten bleiben Thema bei KV-Verhandlungen</a></p>
<p><a href="Wie verändert sich der Journalismus?" target="_blank">Wie verändert sich der Journalismus? Interview mit Franz C. Bauer</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/130/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=130&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Digitalks Spezial: Medienkompetenz für JournalistInnen</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/23/digitalks-spezial-medienkompetenz-fur-journalistinnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediengruppeonline.wordpress.com/?p=134</guid>
		<description><![CDATA[Was muss der/die JournalistIn von heute können? Definitiv mehr als ihre KollegInnen aus den 90er Jahren. Neue Medien haben diesen Berufszweig revolutioniert, neben der Erschließung von neuen Vertriebswegen bieten sie eine Vielzahl an neuen Werkzeugen. Wer neue Medien richtig benutzen will, muss sich die notwendigen Kompetenzen aneignen.
Darüber geht es im Digitalks Spezial: Medienkompetenz für JournalistInnen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=134&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Was muss der/die JournalistIn von heute können? Definitiv mehr als ihre KollegInnen aus den 90er Jahren. Neue Medien haben diesen Berufszweig revolutioniert, neben der Erschließung von neuen Vertriebswegen bieten sie eine Vielzahl an neuen Werkzeugen. Wer neue Medien richtig benutzen will, muss sich die notwendigen Kompetenzen aneignen.</p>
<p>Darüber geht es im Digitalks Spezial: Medienkompetenz für JournalistInnen am 2. Dezember 2009 ein.</p>
<p>Location: Museumsquartier Wien, Raum D /quartier21, EINTRITT FREI Einlass &amp; Networking: 18:30 Uhr<br />
Vorträge: 19:30 Uhr</p>
<p>ORF-Journalistin Sonja Bettel und Trainerin Lena Doppel widmen sich einen Abend lang jenen Fragen, die auch die Medienlandschaft im Moment stark beschäftigt: Was ist zu tun, wenn alte Medien sterben und neue noch nicht gefunden sind? Sind BloggerInnen und JournalistInnen “Natural Born Enemies”? Wo lohnt sich die Auseinandersetzung um Qualität versus Schnelligkeit und wer sollte sie führen? Ein großer Block beschäftigt sich mit dem Thema Medienkonvergenz: Welche neuen journalistischen Szenarien machen Sinn? Welche Zusatzkompetenzen sollte sich jede/r JournalistIn &#8211; neben ihrem angestammten Feld &#8211; in jedem Fall aneignen?</p>
<p>Wenn Ihr Interesse geweckt ist, bitten wir Sie, sich unter <a href="http://www.digitalks.at/digitalks/anmeldung" target="_blank">http://www.digitalks.at/digitalks/anmeldung </a> anzumelden. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.</p>
<p><a href="http://www.digitalks.at/" target="_blank">&gt;&gt;Alle Infos</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=134&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Online-Journalisten bleiben Thema bei KV-Verhandlungen</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/09/09/online-journalisten-bleiben-thema-bei-kv-verhandlungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 18:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektiv-Vertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Konferenz der BetriebsrätInnen praktisch aller österreichischen Medien haben die BetriebsrätInnen dem Präsidium der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp einen klaren Auftrag erteilt. Gegenstand der Beratungen in Wien waren die seit einiger Zeit laufenden Versuche der Herausgeber, aus dem JournalistInnenkollektivvertrag zu flüchten. Jüngster Anlassfall sind die Vorgänge im „WirtschaftsBlatt“. ++++
Diese Ausgliederungen geschehen vor dem Hintergrund [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=127&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In einer Konferenz der BetriebsrätInnen praktisch aller österreichischen Medien haben die BetriebsrätInnen dem Präsidium der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp einen klaren Auftrag erteilt. Gegenstand der Beratungen in Wien waren die seit einiger Zeit laufenden Versuche der Herausgeber, aus dem JournalistInnenkollektivvertrag zu flüchten. Jüngster Anlassfall sind die Vorgänge im „WirtschaftsBlatt“. ++++</p>
<p>Diese Ausgliederungen geschehen vor dem Hintergrund angelaufener Verhandlungen über einen neuen Rahmenkollektivvertrag für JournalistInnen. Einstimmig fordern die BetriebsrätInnen, dass bei den KV-Verhandlungen Mindeststandards eingehalten werden. Konkret: Der Geltungsbereich eines künftigen KV muss unmissverständlich definiert sein und weiter gehen als bisher – <strong>künftige Regelungen müssen Online-JournalistInnen einbeziehen</strong>, Umgehung der Fürsorgepflicht der Arbeitgeber verhindern und freie MitarbeiterInnen deutlich besser als bisher schützen.  Zudem muss durch eine künftige Regelung verhindert werden, dass Schlupflöcher existieren, um aus dem KV zu flüchten. Diese Bestimmungen müssen sicherstellen, dass es nicht einzelnen Betroffenen überlassen bleibt, gegen KV-Flucht vorzugehen.</p>
<p>In der Präsidiumssitzung der Journalistengewerkschaft heute  Mittwoch wurden diese Aufträge einstimmig beschlossen. Ebenso einstimmig hat das Präsidium dem Betriebsrat des „WirtschaftsBlatts“  gewerkschaftlichen Rechtsschutz für den Fall zugesichert, dass rechtliche Schritte gegen eine Ausgliederung von Redaktionsmitgliedern zu ergreifen sind. Eine solche Ausgliederung ist vom „WirtschaftsBlatt“-Vorstand für den 1. Oktober angekündigt worden. Von den BetriebsrätInnen und ihrer Gewerkschaft  werden alle erforderlichen Schritte für allfällige Kampfmaßnahmen eingeleitet. Gleichzeitig bekennt sich die Journalistengewerkschaft zu den Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag, die nun endlich forciert weitergeführt werden müssen. Die Gewerkschaft wird dem Herausgeberverband (VÖZ) noch heute einen Terminvorschlag übermitteln.</p>
<p>Sowohl BetriebsrätInnen als auch die Gewerkschaft kritisieren die jüngste Vorgangsweise der Herausgeber auf das Schärfste. „Sie gefährdet den sozialen Frieden, die Sozialpartnerschaft und verstößt massiv gegen den üblichen Umgang“, so Franz C. Bauer, Präsident der Journalistengewerkschaft. „Und vor allem ist der Versuch, JournalistInnen in Gewerbekollektivverträge zu drängen, ein Anschlag auf die Freiheit von Medien und damit auf die Demokratie selbst. Hier geht es nicht nur um gefährliche wirtschaftliche Schlechterstellung vieler, hier geht es um Grundrechte.“</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Online-RedakteurInnen vertraglich nicht anerkannt!</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/27/online-redakteurinnen-vertraglich-nicht-anerkannt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 13:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Umfrage]]></category>
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		<description><![CDATA[Online-Journalismus in Österreich: Umfrage der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und der Mediengruppe Online
Die erste Umfrage, die die Arbeits- und Vertragssituation der Online-JournalistInnen in Österreich untersucht hat, zeigt: Obwohl eine große Mehrheit redaktionell tätig ist und eigene Geschichten produziert, werden sie vertraglich nicht als RedakteurInnen anerkannt. Betroffen davon sind sowohl Angestellte als auch freie MitarbeiterInnen.
Die Medienhäuser [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=121&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Online-Journalismus in Österreich: Umfrage der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und der Mediengruppe Online</strong></p>
<p>Die erste Umfrage, die die Arbeits- und Vertragssituation der Online-JournalistInnen in Österreich untersucht hat, zeigt: Obwohl eine große Mehrheit redaktionell tätig ist und eigene Geschichten produziert, werden sie vertraglich nicht als RedakteurInnen anerkannt. Betroffen davon sind sowohl Angestellte als auch freie MitarbeiterInnen.<br />
Die Medienhäuser haben ihre Online-Abteilungen in den vergangenen Jahren zum größten Teil ausgegliedert und betreiben dadurch »Kollektivvertragsfl ucht«. Die Online-JournalistInnen unterliegen so mehrheitlich nichtjournalistischen Kollektivverträgen wie IT oder Werbung, zudem fehlen in ihren Dienstverträgen überwiegend Hinweise auf<br />
das Journalistengesetz.</p>
<p>&#8222;Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die Gewerkschaft diesem Bereich künftig verstärkt widmet&#8220;, kommentiert Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft/Wirtschaftsbereich 25 (Medien) in der GPA-djp die Ergebnisse der Studie. „Die unfaire und inadäquate Behandlung der Kolleginnen und Kollegen<br />
in den Online-Redaktionen greift nicht nur deren wirtschaftliche Basis an, sondern stellt auch eine ernste Bedrohung für die Meinungsfreiheit in Österreich dar“, so Bauer weiter. Im Online-Bereich herrsche derzeit noch »Wildwest-Mentalität«. Nur eine starke Gewerkschaft könne hier für entsprechende kollektivertragliche Rahmenbedingungen<br />
sorgen.</p>
<p><strong>80 Prozent schreiben eigene Geschichten</strong></p>
<p>Dass die Online-RedakteurInnen tatsächlich JournalistInnen sind, geht aus den Ergebnissen der Umfrage eindeutig hervor. Mehr als 90 Prozent arbeiten überwiegend an den redaktionellen Inhalten ihrer Website, knapp 80 Prozent davon schreiben eigene Geschichten. 60 Prozent führen eigene Interviews, rund 30 Prozent besuchen regelmäßig Pressekonferenzen und drehen eigene Videos für die Website. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen Angestellten und »Freien«.</p>
<p><strong>Nur Minderheit im richtigen Kollektivvertrag</strong></p>
<p>Von den 132 TeilnehmerInnen der Studie sind 65 angestellt, 61 freie DienstnehmerInnen und sechs arbeiten auf Werkvertrag. Bei 80 Prozent der Angestellten wird laut Angaben ein Kollektivvertrag angewandt, aber nur bei 13,5 Prozent von ihnen ist es der »richtige«, der Journalisten-KV und Redakteurs-KV Tageszeitung. Durch die Ausgliederungen<br />
der Online-Redaktionen von den großen Medienhäusern werden andere KVs angewendet als bei den KollegInnen aus z.B. Printredaktionen, obwohl in beiden Fällen journalistisch gearbeitet wird. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Angestellten Online-Journalisten sind daher mit einem KV von IT und Datenverarbeitung bzw.<br />
Werbung und Marktkommunikation angestellt.</p>
<p>Von den freien Dienstnehmern und WerkvertragsnehmerInnen haben 73 Prozent einen Vertrag mit dem Unternehmen, 24 Prozent keinen, drei Prozent machten keine Angabe.<br />
Bei den Angestellten fi ndet sich nur bei elf Prozent ein Hinweis auf das Journalistengesetz in den Arbeitsverträgen, bei den freien MitarbeiterInnen mit Verträgen ist nur bei acht Prozent ein Hinweis darauf enthalten.</p>
<p><strong>»Ich bin Redakteurin, Online-Redakteurin«</strong></p>
<p>Sind die KollegInnen aus dem Online-Bereich nun JournalistInnen oder nicht? Ein Blick auf die Visitenkarte (80 Prozent aller Angestellten wird eine solche von ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellt, bei »Freien« ist das nur zu einem Viertel der Fall), zeigt, dass bei beiden Gruppen als Profession mehrheitlich »RedakteurIn oder Online-RedakteurIn« zu lesen ist. Gar nicht selten sind die Fälle, in denen auf der Visitenkarte gar kein Beruf steht: »Mit dem Zusatz ‚Redakteurin‘ würde man ja zugeben, dass ich Journalistin bin, was nicht mit dem IT-Kollektivvertrag zusammen passt«, hat eine Studienteilnehmerin dazu angemerkt.<br />
Um mehr über das Selbstverständnis der KollegInnen zu erfahren, wurden sie auch gefragt, mit welcher Berufsbezeichnung sie sich selbst auf einer Party vorstellen würden: »JournalistInnen« und »Online-RedakteurInnen« haben sie dabei am öftesten genannt. Einige Antworten spiegelten das nach wie vor bestehende Wertigkeitsgefälle im Journalismus: »Ich arbeite beim Kurier (andere: ohhh, ahhhh), beim Onlinekurier (asoooo)« und frei nach James Bond: »Ich bin Redakteurin, Online- Redakteurin.«</p>
<p><strong><br />
Elf Euro in der Stunde</strong><br />
Die Umfrage hat auch die wirtschaftliche Situation der Online-JournalistInnen untersucht. Rund die Hälfte der Angestellten verdient zwischen 1.500 und 2.500 Euro Brutto, wobei drei Viertel davon Vollzeit (ab 38 Stunden) beschäftigt sind. Bei den »Freien« (43 Prozent Vollzeit) verdient über die Hälfte zwischen 1.000 und 2.000 Euro, 25 Prozent bis zu 1.000 Euro, 15 Prozent zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Da viele »Freie« teilzeitbeschäftigt sind, ist ihr Verdienst aber relativ zu sehen. Der meist genannte Stundensatz für »Freie« liegt zwischen 11 und 12 Euro.</p>
<p>Die offi zielle Arbeitszeit laut Vertrag beträgt bei der Mehrheit aller Befragten 40 Stunden, die tatsächliche Arbeitszeit ist allerdings deutlich höher: Ein Drittel arbeitet zwischen 40 und 45 Stunden, 20 Prozent zwischen 45 und 50 Stunden.</p>
<p><strong><br />
Statistisches zur Umfrage</strong></p>
<p>Die Online-Umfrage wurde von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp in Zusammenarbeit mit der Mediengruppe Online erstellt und von Dezember 2008 bis Anfang Februar 2009 durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind nicht repräsentativ, wir halten sie aber für signifi kant, da den Fragebogen insgesamt 132 Personen ausgefüllt haben. Die meisten stammen aus den großen Medienhäusern wie kurier.at, DiePresse.com, kleine.at, ORF.at und derStandard. at. Wichtig waren aber auch Beiträge aus anderen Online-Redaktionen (u.a. volvoclub.at, sportnet und Wirtschaftskammer).</p>
<p>Die Geschlechterverteilung liegt bei genau 50:50. Über die Hälfte aller Befragten ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, ein knappes Drittel zwischen 31 und 40, die »Freien« sind tendenziell jünger als die Angestellten. Die überwiegende Mehrheit der Befragten gibt als Dienstort Wien an, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich. 62 Prozent der Angestellten und 54 Prozent der Freien haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium, fünf bzw. neun Prozent einen FH-Abschluss.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der unabhängige Journalismus in Österreich ist ernsthaft und akut bedroht</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
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		<description><![CDATA[Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp beschließt Forderungspaket
Kollektivvertragsflucht und Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht zerstören die wirtschaftliche Basis der Medienschaffenden. Der unabhängige Journalismus in Österreich ist ernsthaft und akut bedroht. Zu diesem Schluss kam die von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp einberufene Medien-Betriebsrätekonferenz am 12. Mai 2009 in Wien.
Die journalistischen Vertreterinnen und Vertreter von Tages-, Wochen-, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=118&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft in der<a href="http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&amp;n=GPA_0" target="_blank"> GPA-djp</a> beschließt Forderungspaket</strong></p>
<p>Kollektivvertragsflucht und Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht zerstören die wirtschaftliche Basis der Medienschaffenden. Der unabhängige Journalismus in Österreich ist ernsthaft und akut bedroht. Zu diesem Schluss kam die von der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp einberufene Medien-Betriebsrätekonferenz am 12. Mai 2009 in Wien.</p>
<p>Die journalistischen Vertreterinnen und Vertreter von Tages-, Wochen-, Monats- und Gratiszeitungen, Fachzeitschriften, Agenturen ebenso wie aus Privat-Radio- und -TV-Unternehmen, Online-Anbietern sowie des ORF beschlossen einstimmig folgende Resolution:</p>
<p>Die Betriebsrätinnen und Betriebsräte der Medienbranche verurteilen alle Versuche, die Wirtschaftskrise als Vorwand für arbeitsrechtliche Verschlechterungen zu benutzen, auf das Schärfste. Ausgliederungen und Umgehungshandlungen wie die Gründung von Gesellschaften, in denen bestehende Kollektivverträge ausgehebelt werden, führen zu einer dramatischen Verschlechterung  der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für zahlreiche Medienschaffende und bedrohen dadurch den unabhängigen Journalismus in Österreich.</p>
<p>Wenn Unternehmer einen neuen Kollektivvertrag verhandeln wollen, gleichzeitig aber bestehende Verträge brechen, dann dokumentiert das eine Missachtung des Verhandlungspartners und zeigt außerdem, dass die Unternehmer selbst die Verhandlungen nicht ernst nehmen. Die Betriebsrätekonferenz fordert die Medienunternehmen daher auf, geltendes journalistisches Arbeitsrecht und Kollektivverträge einzuhalten und die Versuche der Kollektivvertragsflucht zu beenden und erfolgte Umgehungstatbestände rückgängig zu machen.</p>
<p>Vom Gesetzgeber fordert die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp:</p>
<p>* Die klare Präzisierung des Begriffs „abhängige Arbeit“, um zu verhindern, dass immer mehr Menschen in Österreich aus dem Arbeitsrecht in vorgeblich „freie“ Beschäftigungsverhältnisse gedrängt werden, ohne die Chance zu haben, sich dagegen zu wehren. Medienförderung hat auf die Einhaltung arbeits- und sozialrechtlicher Bestimmungen für Journalistinnen und Journalisten Rücksicht zu nehmen.</p>
<p>* Medienförderungsauszahlung und Privatrundfunklizenzen sind an die Existenz von Redaktionsstatuten und an die Einhaltung journalistischer Tätigkeit adäquater arbeitsrechtlicher Mindeststandards zu koppeln.</p>
<p>* Das Journalistengesetz ist an die Entwicklung der journalistischen Produktionsbedingungen insbesondere im Online-Bereich anzupassen.</p>
<p>* Bei der „Medienbehörde neu“ ist soweit wie möglich auf Selbstkontrollmechanismen zu setzen, also hat die Mediengewerkschaft GPA-djp für alle wesentlichen Gremien 50% der Mitglieder zu nominieren.</p>
<p>* Eine wirtschaftlich gesicherte Grundlage des ORF als österreichisches Leitmedium ist zu gewährleisten. Eine der Grundvoraussetzungen eines wirklich unabhängigen ORF ist eine völlig neue Konstruktion von dessen Aufsichtsgremien. Der Aufsichtsrat ist (analog zu Aufsichtsräten anderer Großunternehmen) zu konstruieren, d.h. 12 – 15 Mitglieder, ein Drittel der Mitglieder Belegschaftsvertreter.</p>
<p>* Wer als „Eigentümervertreter“ in Aufsichtsgremien entsandt wird, muss öffentlich kontrollierbar und nachvollziehbar gemacht werden. Jedenfalls sind beim Auswahlmodus Voraussetzungen zu schaffen, die sicherstellen, dass den ORF-Aufsichtsgremien nur Mitglieder angehören, die persönliche Reputation zu verlieren haben und diese nicht leichtfertig Fraktionsvorgaben unterordnen.</p>
<p>Die österreichweite Betriebsrätekonferenz der Journalistengewerkschaft erklärt sich überdies solidarisch mit dem Kampf der Drucker um faire Kollektivverträge.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/118/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=118&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Google News erhöht Wert der Seiten&#8220;</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/05/12/google-news-erhoht-wert-der-seiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 21:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Süddeutsche Zeitung stellte in ihrem Magazin die Frage &#8222;Wozu Zeitung?&#8220;.  Auf derstandard.at gabs dazu einen SZ-Gastbeitrag, ein Interview mit Medienprofessor Jeff Jarvis:
&#8222;Wozu Zeitung?&#8220; fragt das SZ-Magazin und bringt von &#8222;A wie Auflage&#8220; bis &#8222;Z wie Zwanzigjährige&#8220; Beiträge über den Umbruch der Branche. Für den Beitrag &#8222;G wie Google&#8220; hat das Magazin der Süddeutschen Zeitung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=116&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/h/200919" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> stellte in ihrem Magazin die Frage &#8222;Wozu Zeitung?&#8220;.  Auf <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1241622450969" target="_blank">derstandard.at gabs dazu einen SZ-Gastbeitrag</a>, ein Interview mit Medienprofessor Jeff Jarvis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wozu Zeitung?&#8220; fragt das <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/h/200919" target="_blank">SZ-Magazin</a> und bringt von &#8222;A wie Auflage&#8220; bis &#8222;Z wie Zwanzigjährige&#8220; Beiträge über den Umbruch der Branche. Für den Beitrag &#8222;G wie <a href="http://www.google.at/" target="_blank">Google</a>&#8220; hat das Magazin der <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> Medienprofessor Jeff Jarvis (<a href="http://www.buzzmachine.com/" target="_blank">buzzmachine.com</a>) befragt. &#8222;Jedes Zeitungshaus sollte sich einen Termin setzen, zu dem es seine Druckerpressen abstellt&#8220;, sagt der Autor des Buches &#8222;Was würde Google tun?&#8220; im Interview mit Rainer Stadler. &#8222;Google News lenkt Leser zu den Seiten der Nachrichtenanbieter. Damit erhöht Google, wie auch jeder Blogger, den Wert dieser Seiten&#8220;, so Jarvis. Es sei an den Verlagen, &#8222;aus dem Publikumsverkehr endlich Kapital zu schlagen.&#8220;</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Was bedeutet Google für den Journalismus?</p>
<p><strong>Jeff Jarvis: </strong>Nicht nur Google, das ganze Internet verändert den Journalismus. Druckerpressen zu besitzen ist heute ein Nachteil, weil es viel Geld kostet, Zeitungen zu drucken. In der neuen, digitalen Welt lassen sich Nachrichten billiger verbreiten und auch permanent korrigieren und aktualisieren. Sie können auf verschiedene Art präsentiert werden &#8211; als Video, Text oder als Audiodatei. Die Zukunft liegt zweifellos jenseits der Druckerpresse.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Aber in der Gegenwart machen die deutschen Verlage den meisten Umsatz immer noch mit ihren Zeitungen und nicht mit ihren Onlineportalen.</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Der deutsche Markt ist wohl nicht so einfach mit dem amerikanischen zu vergleichen. Dennoch sollten die Blätter, die in den USA gerade reihenweise sterben, Warnung genug sein für die deutschen Verleger. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Jedes Zeitungshaus sollte sich einen Termin setzen, zu dem es seine Druckerpressen abstellt. Nicht weil ich gegen Printprodukte wäre, sondern weil es die Verantwortlichen zum Nachdenken zwingt: Worin besteht der eigentliche Mehrwert der Arbeit von Journalisten? Wie lässt sich dieser Mehrwert auf das Internet übertragen? Welche Leute brauche ich für diese Arbeit? Wie finde ich Anzeigenkunden, die den nötigen Umsatz generieren? Alles Fragen, die sehr schwer zu beantworten sind. Deshalb sollten die deutschen Zeitungen nicht so lange warten, bis sie sich in einer ähnlich verzweifelten Lage wiederfinden wie etwa das Traditionsblatt <a href="http://www.boston.com/news/globe/" target="_blank">Boston Globe</a>. Dann ist es nämlich zu spät.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Sollten Medienhäuser nicht umgekehrt alles versuchen, um ihre Blätter am Leben zu erhalten, schon allein wegen ihrer Bedeutung für die Demokratie?</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Nicht die Zeitungen sind wichtig für die Demokratie, der Journalismus ist es. Leider wollen das einige Leute nicht zur Kenntnis nehmen und nur ihre Besitzstände verteidigen. Das sieht man auch an den Versuchen, die Leser im Internet zur Kasse zu bitten. Altes Denken: einen Artikel zu veröffentlichen und dann Geld zu verlangen, wie schon bei der gedruckten Zeitung. Diese Rechnung wird aber im Internet nicht aufgehen.</p>
<p><span id="more-116"></span></p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Welche dann?</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Mehrere Faktoren spielen eine Rolle, zum Beispiel Effizienz: Die meisten Zeitungen produzieren Tag für Tag ein vollwertiges Nachrichtenangebot. Im Internet ist das nicht mehr nötig, weil der Rest der Welt nur einen Link entfernt ist. Eine Regionalzeitung braucht im Internet keinen eigenen Kinokritiker mehr. Wozu Filme rezensieren, die im Internet und auch in den großen Zeitungen schon dutzendfach besprochen wurden? Im Internet gilt die Maxime: Tu nur das, was du am besten kannst. Für alles Übrige gibt es Links.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Damit geht aber Vielfalt verloren.</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Nun ja. Hier in den USA verfolgen etwa 15 000 Journalisten das politische Geschehen. Wenn wir nur noch die Hälfte hätten, wären es immer noch zu viele. Außerdem kommen im Internet viele neue Stimmen und Perspektiven hinzu, die bisher kaum an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Das Internet fördert also eine gewisse Kakophonie und damit auch die Demokratie.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Wirtschaftlich hat sich das von Ihnen propagierte Geschäftsmodell, Links statt Inhalten, bisher nur für Google ausgezahlt. Insbesondere die Seite Google News besteht nur aus Links zu Zeitungs- und Magazinbeiträgen. Google liefert also keinerlei originäre Inhalte, schöpft aber trotzdem das Gros der Werbeeinnahmen im Internet ab.</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Typisches Argument, das vor allem die Europäer gern wiederkäuen: Google klaut unsere Inhalte. Das Gegenteil ist wahr! Google News lenkt Leser zu den Seiten der Nachrichtenanbieter. Damit erhöht Google, wie auch jeder Blogger, den Wert dieser Seiten. Es ist an den Verlagen, aus dem Publikumsverkehr endlich Kapital zu schlagen.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Sie wollen sagen: Google News erfüllt online eine ähnliche Funktion wie offline der Zeitungskiosk?</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>So ist es. Und Google leistet noch viel mehr: Aus Untersuchungen wissen wir, dass in Amerika nur etwa 20 Prozent der Leser die Startseite einer Zeitung aufsuchen. Die Mehrheit gelangt über Links oder Suchabfragen, also vor allem über Google, zu einzelnen Artikeln der Zeitung. Ein weiterer Aspekt sind die sogenannten Google Ads, Anzeigen, die Google vermittelt. Selbst auf der Seite der renommierten &#8222;<a href="http://www.nytimes.com/" target="_blank">New York Times</a>&#8220; finden sich Google Ads.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Vorerst bricht den Verlagen allerdings das Stammgeschäft weg, und der Umsatz im Internet vermag diese Verluste nicht annähernd wettzumachen. <strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Der Fehler liegt im alten Denken: Zeitungen müssen im Internet nicht mehr sämtliche Inhalte selbst produzieren. Im Netz tummeln sich genügend Experten, deren Know-how und Inhalte die Zeitungen für ihre Seiten nutzen sollten. Das sind alles Leute, die eine Zeitung nicht anstellen, sondern einfach nur finden und koordinieren muss.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Wenn Zeitungen ihre Arbeit auslagern, verlieren sie dann nicht einen wesentlichen Teil ihres Kapitals? Etwa das Vertrauen der Leser, dass die Redaktion bestimmte, auch ethische Standards einhält und nicht nur irgendwelche Partikularinteressen verfolgt.</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Ich habe meine Zweifel, ob sich Redakteure per se ethischer verhalten als andere Menschen. Zudem behalten die Zeitungen auch im Internet die Kontrolle, indem sie sich ihre Experten und Mitarbeiter genau aussuchen. Wie auch die Seiten, zu denen sie verlinken. Die Zeitungen werden gar nicht umhinkönnen, einen Teil ihrer Arbeit auszulagern, weil die Redaktionen im selben Maß schrumpfen wie die Umsätze der Verleger. Trotzdem behaupte ich, dass dieses Nischengeschäft sehr profitabel sein kann. Wenn die Zeitungen die Gelegenheit nicht nutzen, werden andere es tun.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Sie meinten anfangs, es sei ein Vorteil, wenn Nachrichten permanent korrigiert und aktualisiert würden. Wollen Leser das tatsächlich: zehn Versionen ein und derselben Nachricht?</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Das hängt sicher vom einzelnen Leser ab. Aus Radio und Fernsehen sind die Menschen ja schon gewohnt, dass sich Nachrichten im Laufe des Tages mehrmals ändern können. Jede Zeitung ist gespickt mit Fehlern. Was spricht dagegen, diese Fehler künftig umgehend zu korrigieren? Davon profitiert doch der Journalismus.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Profitiert der Journalismus auch davon, dass künftig vielleicht die Suchmaschine Google nach einem weitgehend unbekannten Algorithmus bestimmt, was die Menschen lesen?</p>
<p><strong>Jarvis: </strong>Der Ruf von Google gründet darauf, die besten, relevantesten Links zu finden. Dabei ist das Unternehmen sicher weit weniger geheimnistuerisch, als es die Zeitungen sind. Welcher Journalist legt schon all seine Notizen offen und nennt, mit wem er gesprochen hat und mit wem nicht? Ich finde, Journalisten sollten sich viel mehr öffnen.</p>
<p><strong>SZ-Magazin: </strong>Besonders viel scheinen Sie nicht zu halten von Ihrer eigenen Branche.<strong>Jarvis: </strong>Ach was. Ich glaube durchaus, dass die Inhalte einer Zeitung einen Wert an sich darstellen. Gleiches gilt für die Fähigkeit von Journalisten, Nachrichten zu produzieren und den Mächtigen auf die Finger zu schauen. Aber in der Vergangenheit wurde ein wesentliches Potenzial der Zeitung sträflich vernachlässigt: die Leser. Die Leser einer Zeitung wissen viel mehr als die Journalisten, die diese Zeitung herstellen. Genau darin sehe ich die große Chance für die Zukunft: dass Journalisten &#8211; mithilfe von Unternehmen wie Google &#8211; dieses Potenzial nutzen können, um bessere Geschichten zu schreiben. (SZ-Magazin, Mai 2009)</p></blockquote>
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		<title>US-Verleger planen Online-Angebot gegen Bezahlung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 14:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Crossmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Vermarktung]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuer Anlauf zur Vermarktung von Online-Journalismus, berichtet die dpa:

US-Verleger starten einen neuen Anlauf zur Vermarktung von Online-Journalismus. Bereits vom Herbst an wollen drei Verleger in dem neuen Internet-Portal &#8222;Journalism Online&#8220; Artikel und andere Qualitätsprodukte anbieten. Das Portal solle nicht primär über Werbung, sondern über Bezahlung durch Nutzer finanziert werden. Man sei überzeugt, dass die Zeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=114&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Neuer Anlauf zur Vermarktung von Online-Journalismus, berichtet die dpa:</p>
<blockquote><p>
US-Verleger starten einen neuen Anlauf zur Vermarktung von Online-Journalismus. Bereits vom Herbst an wollen drei Verleger in dem neuen Internet-Portal &#8222;Journalism Online&#8220; Artikel und andere Qualitätsprodukte anbieten. Das Portal solle nicht primär über Werbung, sondern über Bezahlung durch Nutzer finanziert werden. Man sei überzeugt, dass die Zeit reif sei für ein &#8222;neues Geschäftsmodell&#8220;, das eine &#8222;effiziente Vermarktung&#8220; von Online- Qualitätsjournalismus erlaube, sagte der Mitgründer der Initiative, Steven Brill.</p>
<p>Neben Brill, Mitbegründer des Spartensenders &#8222;Court TV&#8220; und des Fachblatts &#8222;American Lawyer&#8220;, ist der ehemalige &#8222;Wall Street Journal&#8220;-Herausgeber Gordon Crovitz bei der Initiative dabei. Hintergrund des neuen Anlaufs sei die Einschätzung, dass durch Werbung allein kein Qualitätscontent in Online-Medien erreichten werden könne, heißt es zur Begründung. Stattdessen setze man auf &#8222;paid content&#8220;.</p>
<p>Als Kunden seien Verlage weltweit ins Auge gefasst. Vom Herbst an sollen die Online-Inhalte mehrerer Medien bereitgestellt werden. Es seien verschiede Bezahlmodelle geplant, unter anderem eine Bezahlung pro Zeile, aber auch per Jahresabonnement in Höhe von 55 Dollar (42 Euro), heißt es in US-Medien.</p>
<p>&#8222;Es ist keine Frage, dass der Journalismus ein neues Geschäftsmodell braucht&#8220;, kommentierte der TV-Sender CNBC auf seiner Internet-Seite. Bislang habe allerdings noch niemand eine brauchbare Lösung präsentiert. Allerdings stelle sich die Frage, &#8222;ob die Leute bereit sind, für etwas Geld auszugeben, das sie bisher für selbstverständlich gehalten haben&#8220;.</p></blockquote>
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			<media:title type="html">eminenz</media:title>
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		<item>
		<title>US-Portal als Sponsor für Qualitätsjournalismus</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/30/qualitatsjournalismus-wird-im-netz-verschenkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 13:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Investigativer Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist der Qualitätsjournalismus nun schon eine aussterbende Spezies, die man schützen muss?
Arianna Huffington stellt den investigativen Journalismus jedenfalls unter Schutz: Huffington selbst kritisierte in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung», dass viele Journalisten es sich zu bequem gemacht hätten: «Wir brauchen aber Redaktionen, die voll sind von aufmerksamen Wachhunden und nicht mit fetten und zufriedenen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=108&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ist der Qualitätsjournalismus nun schon eine aussterbende Spezies, die man schützen muss?</p>
<p>Arianna Huffington stellt den investigativen Journalismus jedenfalls unter Schutz: Huffington selbst kritisierte in einem Interview mit der <a href="http://www.sueddeutsche.de/952389/984/2822061/Blogger-sind-wie-Pitbulls.html" target="_blank">«Süddeutschen Zeitung»,</a> dass viele Journalisten es sich zu bequem gemacht hätten: «Wir brauchen aber Redaktionen, die voll sind von aufmerksamen Wachhunden und nicht mit fetten und zufriedenen Schoßhündchen.»</p>
<blockquote><p>Arianna Huffington, Gründerin der erfolgreichen Netz-Gazette «Huffington Post» legt mit verschiedenen Partnern einen Fonds für investigatives Berichterstatten auf – und will der Medienwelt so gute Texte sponsern.</p>
<p>Die US-amerikanische Online-Zeitung «Huffington Post» investiert in den investigativen Journalismus und unterstützt damit eine der wichtigsten Leistungen der klassischen Printmedien. Das News-Portal legte dafür zusammen mit der Organisation Atlantic Philanthropies und anderen Spendern einen Fonds mit einem Startvolumen 1,32 Millionen Euro auf.</p>
<p>Damit könnten zehn Journalisten finanziert werden, die Beitrage gemeinsam mit freien Mitarbeitern für die «Huffington Post» erstellen sollten, sagte Chefredakteurin Arianna Huffington. Die so entstehenden Artikel können nach ihren Angaben von jeder Publikation oder jeder Website übernommen werden. Am Anfang sollen vor allem Beiträge über die Wirtschaftskrise recherchiert und geschrieben werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.netzeitung.de/medien/1312017.html" target="_blank">&gt;&gt;Der ganze Bericht auf netzeitung.de</a></p>
<p>Und Huffington sagt noch mehr:</p>
<p>&#8222;Blogger sind wie Pitbulls&#8220;: Die Revolution der neuen Medien führt zur Renaissance des geschriebenen Wortes, behauptet Arianna Huffington</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/952389/984/2822061/Blogger-sind-wie-Pitbulls.html" target="_blank">&gt;&gt;Das Interview auf sueddeutsche.de</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=108&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">eminenz</media:title>
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		<item>
		<title>Die schwedischen Klickhuren</title>
		<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/03/19/die-schwedischen-klickhuren/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 10:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eminenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Anstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Entlohnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverständnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ganz neue Lohnpolitik bei einem Online-Portal in Schweden: Bei der schwedischen Internetzeitung &#8222;Nyheter24&#8243; entscheidet die Zahl der Leser darüber, wie viel der Autor an einem Artikel verdient.

Ganzer Artikel auf taz.de

&#8222;Unser Lohnsystem soll widerspiegeln, wie tüchtig jemand ist. Wie viele tatsächlich an dem interessiert sind, was der Mitarbeiter produziert.&#8220; So verteidigt Patrik Sandberg, verantwortlicher Herausgeber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=99&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine ganz neue Lohnpolitik bei einem Online-Portal in Schweden: Bei der schwedischen Internetzeitung &#8222;Nyheter24&#8243; entscheidet die Zahl der Leser darüber, wie viel der Autor an einem Artikel verdient.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/klicks-als-kick/" target="_blank"><br />
Ganzer Artikel auf taz.de</a></p>
<blockquote><p>
&#8222;Unser Lohnsystem soll widerspiegeln, wie tüchtig jemand ist. Wie viele tatsächlich an dem interessiert sind, was der Mitarbeiter produziert.&#8220; So verteidigt Patrik Sandberg, verantwortlicher Herausgeber der Internetzeitung Nyheter24, gegenüber der Zeitung des schwedischen Journalistenverbands, sein neues Entlohnungssystem. Das gründet einfach auf der Zahl der User, die auf die Texte der einzelnen JournalistInnen klicken.</p>
<p>Letztendlich entscheiden also die Leser, wie viel ein Mitarbeiter bei Nyheter24 verdient. Neben einem Grundlohn, der &#8211; was man offiziell nicht bestätigen will &#8211; bei umgerechnet etwa 1.500 Euro liegen soll, ist dieser &#8222;erfolgsabhängige&#8220; Lohnanteil für die MitarbeiterInnen als Anreiz gedacht, darüber zu berichten, &#8222;was die Leute interessiert&#8220;, so Sandberg: &#8222;Das ist ein einfaches Lohnsystem und wir sind ein kommerzielles Produkt.&#8220;</p></blockquote>
<p>In Österreich läuft die Entwicklung hoffentlich in die andere Richtung: Hier will die GPA-djp die Online-Journalisten sobald wie möglich in den Journalistenkollektiv holen. Und bei den ersten Sitzungen zu den Kollektivvertrags-Verhandlungen sind erstmals drei Online-Journalisten im beratenden Gremium der GPA.</p>
<p>Solche Bezahlmodelle höhlen nicht nur die Kollektivvertragsrechte der Online-Journalisten aus, sondern führen auch dazu, dass nur mehr die Reichweite zählt und die journalistische Qualität absolut flöten geht.</p>
<p>Das muss man wohl im Auge behalten.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mediengruppeonline.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mediengruppeonline.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mediengruppeonline.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mediengruppeonline.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mediengruppeonline.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mediengruppeonline.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mediengruppeonline.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mediengruppeonline.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mediengruppeonline.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mediengruppeonline.wordpress.com/99/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mediengruppeonline.wordpress.com&blog=1915542&post=99&subd=mediengruppeonline&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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